Hamburg - Harvestehude
Lage, Einwohner und Infrastruktur
Harvestehude liegt im Bezirk Eimsbüttel und gehört wegen der idealen Lage zu den schönsten und begehrtesten Stadtteilen von Hamburg. Große Altbauten, ruhige Wohnstraßen in Citynähe sowie viel Grün prägen das Bild von Harvestehude, ebenso wie individuelle und exklusive Einkaufsmöglichkeiten. Rund 16.387 Einwohner leben hier auf einer Fläche von 2 qkm, dies ergibt eine Bevölkerungsdichte von 8.149 Einwohner pro qkm.
Die Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel ist sehr gut. So verläuft die U-Bahnlinie U1 sowie U3 quer durch Harvestehude. Des Weiteren führt auch die Metrobuslinie 5 am Grindelberg durch den Stadtteil sowie die 15 auf der Südgrenze. Die Linie 109 durchquert den Ostteil entlang des Mittelweges.
Natur und Umgebung
Direkt vor der Haustür liegt das Alstervorland, dieser parkähnliche Grünstreifen erfreut sich immer wieder sehr großer Beliebtheit. Täglich treffen sich hier Sonnenhungrige, Spaziergänger, Jogger und Radler. Zudem laden zahlreiche Cafés zum Verweilen ein. Bei sommerlichen Temperaturen kann man hier bis spät in die Nacht draußen sitzen und in der Winterzeit stehen den Gästen Decken und Heizstrahler zur Verfügung.
Unmittelbar hinter dem Alstervorland liegen die exklusiven Wohnstraßen mit ihren alten Stadtvillen, die mittlerweile in Wohnungsresidenzen umgewandelt wurden. Repräsentative Altbauten sind hier in der Überzahl, da diese während eines Bombenhagels im Zweiten Weltkrieg weitestgehend verschont blieben. So lohnt es immer mal wieder durch die Oberstraße, den Innocentiapark und die Sophienterasse zu bummeln.
Geschichte
Das Kloster Harvestehude wurde von den Nonnen nach ihrem Umzug umbenannt in Jungfrauenthal, der volkstümliche Name blieb allerdings bestehen. Es wurde 1530 abgebrochen, danach wurde es von der städtischen Verwaltung übernommen. Bis 1813 waren dort nur wenige Häuser, die dann abgebrannt sind. Danach wurden dort Häuser und Remisen für Dienstboten, Handwerker und Kutscher gebaut. Die Gebiete um Grindelberg, Oberstraße, Brahmsallee und Hallerstraße wurden im Zweiten Weltkrieg stark zerstört. Nach dem Ende Krieges von 1949 bis 1956 wurden dort die Grindelhochhäuser gebaut, die heute denkmalgeschützt sind.
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Die Nikolaikirche zählt zu den Sehenswürdigkeiten von Harvestehude. Sie wurde in den 1960iger Jahren errichtet, die als Ersatz für die Kirche St. Nikolai gedacht war, die im Krieg ausgebombt wurde. Noch heute kann man das Kirchenfenster von Elisabeth Coester sowie das Altarbild von Oskar Kokoschka bewundern.
Mit dem Isemarkt hat Harvestehude einen beliebten Wochenmarkt, der mit einer Länge von fast einem Kilometer der längste Freiluftmarkt in Europa sein soll. Immer dienstags und freitags ist Markttag. Von 8-14 Uhr bieten dort Händler ihre frischen Waren feil. Zwischen wunderschönen Altbaufassaden shoppt hier auch die Hamburger Prominenz gerne.
Für Musikinteressierte ist vor allem die St.-Johannis-Harvestehude-Kirche interessant, da hier des Öfteren Konzerte stattfinden. Unter anderem finden hier Orgelkonzerte unter der Leitung von Claus Bantzer statt. Des Weiteren treten auch oftmals der Harvestehuder Kammerchor sowie der Chor St. Johannis auf und begleiten Gottesdienste.
Einkaufsmöglichkeiten
Der Eppendorfer Baum ist eine Einkaufsmeile der gehobenen Klasse und bietet Shopping vom Feinsten. Hier findet man Schuhe, Geschenke, Kleidung, kulinarische Präsente und vieles mehr in kleinen Läden und Boutiquen. Wer im Einkaufsrausch ist, sollte auf jeden Fall noch der Isestraße 74 einen Besuch abstatten. Verschiedene Designer bieten hier ihre Ware an.
Leben in Harvestehude
Die Straßen in Harvestehude sind von wunderschönen Villen und Häusern gesäumt und werden hauptsächlich von Geschäftsleuten, Anwälten und Ärzten bewohnt. Wer hier wohnt, der kann und will es sich leisten und zeigt zudem auch gerne seinen Reichtum. Gastfreundlichkeit, Höflichkeit und Offenheit werden hier groß geschrieben.



